Pressestimmen / Press reviews

Rheinische Post, 15.02.17
„Rhythmisch, wild sportlich – Sabrina Ma begeistert im Spiegelsaal […]“
Rhythmical, wildly sportive – Sabrina Ma enthused her audience in the Mirror Hall […]

Kölner Stadt-Anzeiger, 11/12.02.17

„Eine seltene Sternstunde des Schlagwerks […] Ma besticht allein schon durch die Auswahl ihrer Stücke: Da wären zum Beispiel die Suite von Johann Sebastian Bach, die eigentlich für ein Cello komponiert wurde, oder Chopins Valse in cis-Moll, das ebenfalls ursprünglich gar nichts mit Schlagwerk zu tun hat. Arrangiert für die Marimba gewinnen beide Werke plötzlich eine ungeheuer exotische, kuriose, spannende Note. Das Klassische rückt in den Hintergrund. Die Zeit und Epoche scheint sich zu verschieben. Aus Barock und Spätbarock wird plötzlich seltsam leicht Moderne, wenn Ma mit den Schlägeln behände über die Holzklangstäbe gleitet. Bei John Dowlands Pavane & Gaillarde aus Lachrimae – einst für die Laute komponiert – ist es ähnlich. Sattsam Bekanntes bekommt eine neue Dimension geschenkt. Das Hören wird zum Entdeckungserlebnis. […]“
„Eine seltene Sternstunde des Schlagwerks […] Ma besticht allein schon durch die Auswahl ihrer Stücke: Da wären zum Beispiel die Suite von Johann Sebastian Bach, die eigentlich für ein Cello komponiert wurde, oder Chopins Valse in cis-Moll, das ebenfalls ursprünglich gar nichts mit Schlagwerk zu tun hat. Arrangiert für die Marimba gewinnen beide Werke plötzlich eine ungeheuer exotische, kuriose, spannende Note. Das Klassische rückt in den Hintergrund. Die Zeit und Epoche scheint sich zu verschieben. Aus Barock und Spätbarock wird plötzlich seltsam leicht Moderne, wenn Ma mit den Schlägeln behände über die Holzklangstäbe gleitet. Bei John Dowlands Pavane & Gaillarde aus Lachrimae – einst für die Laute komponiert – ist es ähnlich. Sattsam Bekanntes bekommt eine neue Dimension geschenkt. Das Hören wird zum Entdeckungserlebnis. […]“

Roland H. Dippel, 30.01.17

„Die Attraktion des Abends ist das Concertino für Marimbaphon und Orchester des amerikanischen Gershwin-Zeitgenossen Paul Creston, das allererste für diesen Exoten im erweiterten Schlagwerk. Die rhythmisierten Streicherfiguren vor dessen ersten Einsatz kommen martialisch akkurat, bevor in den folgenden achtzehn Minuten ein schmiegsames Zusammenspiel mit der britisch-asiatischen Schlagzeugerin Sabrina Ma anhebt. Sie hält bei jeder noch so minimalen Tempovariierung mit, fängt diese brillant ab, hat also mit den Schlägern auch alle Fäden zur Präzisierung in ihren Händen und legt dazu noch einen virtuosen musikalischen Sprint hin. […]“
The highlight of the evening was the Concertino for Marimba and Orchestra, the first of its kind, by Gershwin contemporary Paul Creston. The piece started off with sharp figures in the strings which in the next eighteen minutes were picked up and answered by the British-Asian percussionist Sabrina Ma. She manoeuvred the tempo changes, however small, brilliantly, her expression always precise. On top of that she displayed her virtuosity…[…]

Peter Motzkus, Musik in Dresden, 21.08.2016

„Urzeitlich trommelte sich im Anschluss Sabrina Ma (als Gast) durch Brian Ferneyhoughs »Bone Alphabet« für Schlagzeug solo (1991/92), welches Ferneyhough für Steven Schick schrieb, der damals um eine Komposition „für eine Gruppe von Instrumenten [bat], die kleine genug sind, um bei einer Flugreise der Aufführenden im Handgepäck Platz zu finden“ (aus dem Programmheft). Fernheyhough verfasste daraufhin das Stück derart aleatorisch, dass sich der Interpret die sieben Instrumente selbst aussuchen darf. Ma wählte eine fernöstlich anmutende Instrumentierung: Ja, so könnten die skeletthaften Totentänze aus den uralten indischen Märchen der Panchatantra geklungen haben — gewaltig, gebrechlich, gewitzt. Man sagt gerade Schlagzeugern ja häufig eine traumwandlerische Sicherheit nach, wie sie da so über mehrere Quadratmeter ihres Instrumentariums hinweghuschen, nicht mal Zeit genug, sich das Haar aus dem Sichtfeld zu wischen — und dabei alles auswendig, denn fürs Notenlesen bleibt nun wirklich keine Zeit! Mit eindrucksvoller Körperbeherrschung stellte Sabrina Ma die hochkomplexen Ferneyhoughschen Strukturen zur Schau. Beeindruckt ging das Publikum in die Pause.“
„Urzeitlich trommelte sich im Anschluss Sabrina Ma (als Gast) durch Brian Ferneyhoughs »Bone Alphabet« für Schlagzeug solo (1991/92), welches Ferneyhough für Steven Schick schrieb, der damals um eine Komposition „für eine Gruppe von Instrumenten [bat], die kleine genug sind, um bei einer Flugreise der Aufführenden im Handgepäck Platz zu finden“ (aus dem Programmheft). Fernheyhough verfasste daraufhin das Stück derart aleatorisch, dass sich der Interpret die sieben Instrumente selbst aussuchen darf. Ma wählte eine fernöstlich anmutende Instrumentierung: Ja, so könnten die skeletthaften Totentänze aus den uralten indischen Märchen der Panchatantra geklungen haben — gewaltig, gebrechlich, gewitzt. Man sagt gerade Schlagzeugern ja häufig eine traumwandlerische Sicherheit nach, wie sie da so über mehrere Quadratmeter ihres Instrumentariums hinweghuschen, nicht mal Zeit genug, sich das Haar aus dem Sichtfeld zu wischen — und dabei alles auswendig, denn fürs Notenlesen bleibt nun wirklich keine Zeit! Mit eindrucksvoller Körperbeherrschung stellte Sabrina Ma die hochkomplexen Ferneyhoughschen Strukturen zur Schau. Beeindruckt ging das Publikum in die Pause.“

Max Nyffeler in der nmz – neue musikzeitung, 2/2016

„Kompositionen von sechs Komponisten in ganz unterschiedlichen Besetzungen und Stilen sind hier versammelt, doch die Zusammenstellung trägt die Handschrift der Perkussionistin Sabrina Ma, auch wo sie nur im Hintergrund hörbar ist. Die in England geborene Musikerin, Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013, liebt die differenzierten Töne und fügt sich gern in einen kammermusikalischen Zusammenhang ein. Die Solostücke, darunter Werke von Steve Reich und Brian Ferneyhough, überzeugen durch überlegte Zeitgestaltung und klangliche Akuratesse. Ein intelligent komponiertes Percussion-Album.“
Kompositionen von sechs Komponisten in ganz unterschiedlichen Besetzungen und Stilen sind hier versammelt, doch die Zusammenstellung trägt die Handschrift der Perkussionistin Sabrina Ma, auch wo sie nur im Hintergrund hörbar ist. Die in England geborene Musikerin, Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013, liebt die differenzierten Töne und fügt sich gern in einen kammermusikalischen Zusammenhang ein. Die Solostücke, darunter Werke von Steve Reich und Brian Ferneyhough, überzeugen durch überlegte Zeitgestaltung und klangliche Akuratesse. Ein intelligent komponiertes Percussion-Album.

Nordfriesland Tageblatt, 18.03.15

„Schlagwerk-Kunst in Perfektion. […] Temperamentvoll, elegant, klangschön: Die in Hongkong geborene Sabrina Ma begeisterte ihr Publikum im Lecker Rathaus.“
Percussion in perfection […] Spirited, elegant, sonorous: Sabrina Ma from Hong Kong delighted the audience at the city hall in Leck.

Waldsasssen Oberpfalz, 29.07.15

„Sabrina Ma beeindruckt mit Schlaginstrumenten das Publikum beim Waldsassener Kammermusikkreis“
Sabrina Ma impressed her audience with percussion instruments at the concert of the Waldsassen Chamber Music Circle.

General-Anzeiger Bonn, 20.05.15

„Mit ihrem virtuosen Spiel und atemberaubender Fingerfertigkeit begeisterte Sabrina Ma ihre Zuhörer beim Konzert für Marimba im Rheinbacher Glasmuseum“
Sabrina Ma impressed her audience at the concert in the Rheinbach Glasmuseum with her sheer virtuosity and breath-taking technique.

Göppinger Kreisnachrichten, 27.06.15

„Die Percussionistin Sabrina Ma begeistert ihr Publikum in Donzdorf. […] Doch als die energische Schlagwerkerin sich anschließend sieben unterschiedlichen Trommeln zuwendet und in höchster Konzentration das „Bone Alphabet“ von Brian Ferneyhough zum Besten gibt, wird selbst die drückende Hitze zur Nebensache – mit Schlägeln […] stürzt sich Sabrina Ma von einem Rhythmus in den nächsten, in einen wieder anderen und rasch zurück zum Ursprung und schnell wieder weiter, treibend, schlagend, wispernd, raschelnd, klärend. Meisterhaft.“
The percussionist Sabrina Ma delighted her audience in Donzdorf. […] As soon as the energetic percussionist turnt to her seven instruments and gave a concentrated performance of Brian Ferneyhough’s “Bone Alphabet”, everyone forgot about the oppressive heat in the room. Sabrina Ma switched from one rhythmic figure to the next […] It was masterfully done.

Odenwälder Echo, 21.01.15

„Eine Cellosuite von Bach auf der Marimba. […] Sabrina Ma setzt ihr Schlaginstrument auf vielfältige und höchst fantasievolle Weise ein. […] Das Programm beleuchtete einen wesentlich weiter gefassten Begriff von Tanz […] daraus resultierte ein ausgesprochen kurzweiliges Programm, das an musikalischer Diversität kaum zu übertreffen war. […] Mit viel Feingefühl interpretierte die Künstlerin die sechs Tanzsätze der Suite und nutzte dabei die Beschaffenheit ihres Instruments, um die latente Polyfonie der Musik differenziert herauszuarbeiten. […] Plötzlich entlockte sie dem Schlaginstrument eine perlende Leichtigkeit, die besonders [bei Frédéric Chopins Walzer in cis-Moll, op. 64, Nr. 2] in den zahlreichen leggiero-Passagen perfekt zu passen schien […]“
A Bach cello suite on the marimba. […] Sabrina Ma made versatile and imaginative use of her instruments. […] The concert programme looked at the subject “danceˮ from a wide perspective […] leading to an interesting programme with musically could not have been more diverse. […] The musician interpreted the six suite dances with much taste and used her instrument optimally to highlight the polyphonic nature of the music. […] [In Frédéric Chopin’s Waltz in c# minor, op. 64, No. 2] she was able to draw a surprisingly sparkling lightness from the instrument which well suited the piece […]

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 19.01.15

„Tanz der Schlägel […] Sabrina Ma zeigt, was Schlagzeuger können. […] Neben eigens für Schlagwerk komponierten Werken standen Solo-Arrangements bekannter Kompositionen für Marimba auf dem Programm des ausverkauften Kulturring-Konzerts. So etwa die erste Bach’sche Solosuite für Violoncello in G-Dur, die von der jungen Musikerin in einer intimen und präzisen Interpretation dargeboten wurde. Diese Sammlung kleiner feiner Tänze entwickelt ihre fesselnde Eleganz hier gerade dadurch, dass sie durch den ungewohnten Klang des Instruments einen neuen Blick auf Bekanntes möglich macht. Aufgebaut wie eine Klaviatur, schlägt der Musiker bei einer Marimba hölzerne Stäbe an: Ein warmer, voller, satter Klang entsteht. Ma weiß diesen Klang gekonnt und präzise für die Cellosuite zu adaptieren, auch in den schnellen Sätzen verschwimmen die Töne nicht. Es ist eine sehr durchdachte und schlüssige Interpretation, die ohne unnötig aufgesetzte Effekte auskommt; was in den Sätzen an Bewegung, Höhepunkten, Wendungen vorhanden ist, arbeitet Ma klug heraus. […]“
How the mallets danced […] Sabrina Ma showed us what percussionists are capable of. […] Her programme for the sold-out Kulturring concert consisted of original works for percussion as well as transcriptions of well-known compositions, for example the first Bach cello suite in G Major, which the musician presented in an intimate and precise interpretation. The unique sound of the marimba opened up new ways of hearing the music and allowed the elegance of these short, refined dances to shine through. The musician hit the wooden bars of the marimba, which are arranged as in the case of a keyboard – the sound was warm and full. Ma adapted this sound skilfully for the cello suite and everything was clear, even in the faster movements. It was a well thought-out and cohesive interpretation that had no use for unnecessary effects; everything that was written out in the score – the movement, climaxes and the turns – was brought out by Ma in an expertly manner. […]

Neue Rhein Zeitung Wesel, 24.10.14

„Tosender Beifall […] Der Mittwochabend im Bühnenhaus mit den „Erinnerungen an ferne Orte“, die Sabrina Ma auf Vibraphon und Marimba so eindringlich, weil einfach in die Zukunft hinein spielte, wurde für die Anwesenden […] unvergesslich. […] Der sensible Draht zwischen der glücklich strahlenden Künstlerin und dem ebenso strahlenden Auditorium war stetig gewachsen. Nichts war da mit Show-Klimperartistik, wohl mit klanglicher, naturhafter, individuell geprägter Verlebendigung allgemein menschlicher Erfahrungen. „Durch die Zeit, durch die Welt“ verheißen die ersten jung aufsteigenden Töne den Eintritt in wundersame, dennoch mögliche Räume. Transparent waren diese, sorgsam gebildet wie Architektur. Man brauchte Schopenhauers Wort vom Zusammenhang von Architektur und Musik nicht zu kennen, man brauchte nur ohne Vorurteile zu hören: Eine klare und federnd verhallende Klangwelt der solistisch eingesetzten Instrumente öffnete sich gleich einem inspirierten Orchester. […]
Thundering applause […] Sabrina Ma made it a memorable Wednesday evening for those present at Bühnenhaus for her recital on vibraphone and marimba, “The places I remember” […] The chemistry between the musician and the auditorium kept growing with every moment. Ma did not resort to acrobatic showmanship, but rather to a sonorous, natural, and personal approach to illustrate the experiences all of us go through. Just as the concert subtitle “Through time, through space” promises, we were led into a wondrous but plausible world by the first ascending notes, transparent and carefully structured like architecture. One needs not be familiar with Schopenhauer’s thought on architecture and music but to listen with open ears to experience a clear, light sonic universe, where solo instruments can take on the dimensions of a whole orchestra. […]

Rheinische Post Wesel, 23.10.14

„Vertraut und doch ganz anders […] Sabrina Ma spielte im Bühnenhaus Klassiker auf ungewohnten Instrumenten. Ein abwechslungsreiches Konzert, das nur einen Wunsch offen ließ, nämlich dass es länger angedauert hätte […]“
Familiar but different afterall […] Sabrina Ma performed well-known classics on unusual instruments. The only wish left unfulfilled was that this concert, as rich in variety as it was, did not last longer […]